Pressemitteilungen und Stellungnahmen der Nebenklägervertreter Scharmer und Dr. Stolle in dem sogenannten NSU-Verfahren gegen Beate Zschäpe u. a.

Die Rechtsanwälte Sebastian Scharmer und Dr. Peer Stolle vertreten im Verfahren gegen Beate Zschäpe und andere vor dem Oberlandesgericht München die Tochter und den Sohn des am 4. April 2006 in Dortmund ermordeten Kiosbesitzers Mehmet Kubasik, Gamze Kubasik und Ergün Kubasik, als Nebenkläger. Auf dieser Seite werden wir regelmäßig das Geschehen im Gerichtssaal aus unserer Sicht schildern und entsprechend kommentieren. Wir versuchen dabei möglichst tagesaktuell bzw. ggf. aus den Verhandlungspausen heraus hier unsere Bewertungen des Geschehens für Sie zu dokumentieren.

"Ich weiß dass ich ihn nicht gesehen habe, mehr kann ich dazu nicht sagen."

Am heutigen Hauptverhandlungstag wurde die Vernehmung des ehemaligen Verfassungsschutzmitarbeiters Andreas T. fortgesetzt. Seine Vernehmung verdeutlichte zum wiederholten Mal, dass der Hessische Verfassungsschutz einen offensichtlich die Unwahrheit sagenden Tatzeugen schützt.

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Wenig gewusst und mit wenigen zu tun gehabt.

Heute wurde die Vernehmung von Mandy St., einer der Unterstützerinnen des Trios, fortgesetzt.

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Verfassungsschutzmitarbeiter behauptet Erinnerungslücken.

An dem heutigen Hauptverhandlungstag stand der Mordfall Yozgat in Kassel im Mittelpunkt der Beweisaufnahme.

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"Es war alles schlecht, was nicht total deutsch war."

Heute, am 103. Hauptverhandlungstag, hat Anja S., die ehemalige Freundin des Angeklagten André E., vor dem OLG ausgesagt.

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"Wir waren eine ganz normale, glückliche Familie." Die Mutter von Uwe Mundlos hat heute vor dem OLG ausgesagt.

Für den heutigen Hauptverhandlungstag war nur die Mutter von Uwe Mundlos geladen. Sie berichtete von der Kindheit und Jugend von Uwe Mundlos, von seinen Freunden, dem Untertauchen und dem Anruf von Beate Zschäpe am 5. November 2011.

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Thomas St. schweigt. Bei der Polizei gab er zu, unter anderem Sprengstoff für das Trio besorgt zu haben.

Für den heutigen Verhandlungstag war eigentlich allein die Vernehumng von Thomas St. - einem der mutmaßlich wichtigsten Unterstützer des NSU – vorgesehen...

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Max Florian B. gestand dem BKA seine Hilfe für das Trio, in der Verhandlung wollte er nicht aussagen.

Max Florian B. ist bereits 2002 aus der rechten Szene in Chemnitz ausgestiegen und führte danach ein unauffälliges Familienleben. Zuvor hatte er auf Vermittlung seiner damaligen Freundin Mandy S. zeitweise seine Wohnung für die drei Flüchtigen Zschäpe, Böhnhardt und Mundlos zur Verfügung gestellt und zeitweise auch mit ihnen zusammen gewohnt. ...

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